Dr. Heike GoebelZu Beginn möchte ich der gesamten Firma Helen Pietrulla Kosmetika in Mauer ganz herzlich zum 75jährigen Jubiläum gratulieren! Gerade in einer schnell-lebigen Zeit rasch wechselnder Moden und Erkenntnisse, was biologisch und ökologisch akzeptabel zu nennen ist, scheint ein über lange Jahrzehnte stabil bestehendes Unternehmen wirklich Seltenheitswert zu haben!

Auf der Broschüre, die ich beim letzten Kauf meiner Produkte in Mauer in die Hand bekam, erkannte ich auf dem Foto das erste kleine Geschäft in der Heidelberger Altstadt wieder, an das ich mich noch in den ersten Jahren meiner Zeit hier im Südwesten erinnere. Leider bin ich damals nicht gleich dort durch die Tür gegangen, sonst hätte ich mir Jahre von Unbehagen mit meiner problematischen Haut ersparen können. Ich litt schon seit Teenagertagen unter unreiner Haut, Akne und verlor dies sogar bis weit über mein 30. Lebensjahr hinaus nicht. Viele Versuche mit den verschiedensten Produkten führten zu keiner Verbesserung. Eine hochwertige Kosmetikserie einer französischen Firma, die damals in der Ebert Anlage mit Schaummasken verabreicht wurde, die im Erstarren Hitze produzierte, erzeugte bei mir eher klaustrophobisches Eingesperrt-Sein aus. Trotzdem kaufte ich damals für über 200 DM Reinigungs- und Pflegeprodukte, in der Hoffnung, endlich eine gesunde, schöne Haut zu bekommen, wie sie versprochen wurde. Doch mein Gesicht reagierte allergisch mit Rötungen und Juckreiz, so dass ich alles kurz entschlossen in den Müll warf.

Ein Umzug nach Gauangelloch zu Beginn der 80er Jahre ließ mich mit einer anderen Hundebesitzerin ins Gespräch kommen, die mir erzählte, dass sie einen kleinen Kosmetik-Behandlungsraum in ihrem Haus eingerichtet habe. Sie sprach von den natürlichen Produkten der Pietrulla Kosmetik und bot mir einen Termin an, um mich einmal von ihr pflegen zu lassen. Das war der Beginn einer nun schon über 35 Jahre dauernden treuen „Beziehung“ mit der Vitamin S Creme, Masque Repair, Reinigungsmilch und Augenfältchencreme, die mir besonders in einer Zeit schwerer Verluste die vielen Tränen mit ihrer gelben Nahrung nicht übel nehmen ließ. Die Akne ist längst dunkle Vergangenheit. Denn ich blieb bei der Pietrulla-Behandlung, später auch in der Bergheimer Straße direkt im Institut, wo eine freundliche Kosmetikerin mir sogar erlaubte, meinen kleinen Dackel mitbringen zu dürfen, so dass ich die Pflege nicht aussetzen musste. Sogar während 11 Jahren, die ich im Odenwald wohnte, fuhr ich nach Mauer, um mich wieder zu versorgen. Eine Zweitpackung Vitamin S stand allerdings meist in meinem Kühlschrank, um die gute nährende Creme nicht missen zu müssen.

Seit sechs Jahren wohne ich nun wieder nebenan in Bammental und freue mich immer auf ein kleines Gespräch mit den Mitarbeiterinnen, während meine Produkte aus dem Lager geholt werden. Als 66jährige werde ich manchmal auf meine noch glatte Haut angesprochen. Ja, ich habe mich nicht auf die angeblich natürliche „blaue Dose“ verlassen wie viele meiner Bekannten, sondern die für mich genau passenden Pflegeprodukte aus wirklich natürlichen Wirkstoffen gefunden, denen ich viel Wohlbefinden zu verdanken habe. In meiner therapeutischen Arbeit habe ich die Wichtigkeit des „von Angesicht zu Angesicht“ als Thema gewählt. Gesehen zu werden, äußerlich, aber auch innerlich mit dem, was man erlebt und was berührt, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehört vor allem, nicht als „Maske“ zu leben, sondern wahrhaftig, natürlich und damit gesund zu sein.

Darum wünsche ich dem Pietrulla Unternehmen, dass es uns zufriedene Kundinnen weiter schön und gesund fühlen und aussehen lässt! Unsere Welt braucht gute Traditionen mit Qualität und einer Firmen-Ethik, die sich nicht von Schnell-Lebigkeit verunsichern lässt.

Mit Dank für Jahrzehnte mit einer zufriedenstellenden Hautpflegeserie grüße ich die MitarbeiterInnen und die Unternehmensleitung herzlich,


Dr. Heike Goebel, Bammental